Tennis trifft Squash
Padel wird auf einem Platz von 10 × 20 Metern mit Glaswänden und Metallgittern gespielt. Der Ball darf von den eigenen Wänden zurückkommen – wie beim Squash. Gezählt wird wie beim Tennis: 15, 30, 40, Spiel.
Du willst Padel spielen lernen, hast aber noch nie einen Schläger in der Hand gehabt? Auf dieser Seite stehen die Regeln, die Ausrüstung, die realistischen Kosten – und darunter findest du offene Anfänger-Matches in Wien, Berlin, München, Zürich, Hamburg und Graz. Kostenlos, ohne Mitgliedschaft.
Padel ist derzeit die am schnellsten wachsende Rückschlagsportart in Europa – und laut den meisten Einsteigern die am leichtesten zu lernende. Drei Dinge, die den Unterschied zu Tennis ausmachen.
Padel wird auf einem Platz von 10 × 20 Metern mit Glaswänden und Metallgittern gespielt. Der Ball darf von den eigenen Wänden zurückkommen – wie beim Squash. Gezählt wird wie beim Tennis: 15, 30, 40, Spiel.
Padel spielt man grundsätzlich zwei gegen zwei. Du hast einen Partner, der mit dir lernt, und der Platz ist klein genug, dass längere Ballwechsel auch ohne Technik zustande kommen.
Der Padel-Schläger ist kürzer als ein Tennisschläger, die Bälle fliegen etwas langsamer, die Wände verzeihen Fehler. Die meisten Einsteiger kommen beim ersten Besuch bereits in echte Ballwechsel.
Du musst kein Regelbuch lesen. Es gibt vier Dinge, die du vor deinem ersten Match kennen solltest – alles Weitere erklärt dir dein Partner am Platz.
Anders als beim Tennis: Der Aufschlag geht immer von unten, unterhalb der Hüfte. Der Ball muss einmal auf dem Boden aufspringen, dann schlägst du ihn diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld. Zwei Versuche pro Punkt.
Der Ball darf von den eigenen Glas- und Metallwänden zurückprallen – aber erst, nachdem er einmal auf dem Boden aufgekommen ist. Das ist der größte Unterschied zu Tennis und der Grund, warum Anfänger beim Padel so schnell Spaß haben.
15, 30, 40, Spiel. Bei Einstand (Deuce) geht es mit Vorteil weiter. Sechs gewonnene Spiele ergeben einen Satz, zwei Sätze ein Match. Das Zählen übernimmt im Zweifel dein Partner.
Der Ball ist nur aus, wenn er ins Metallgitter schlägt, bevor er am Boden aufspringt, oder wenn er den Platz verlässt. Berührt er das Gitter nach dem Bodenaufprall, ist der Punkt verloren. Nach zehn Minuten am Platz hast du das Gefühl dafür.
Padel ist im Einstieg deutlich günstiger als Tennis oder Golf. Für die ersten Sessions reicht, was du vermutlich schon zu Hause hast.
Für die ersten Besuche nichts kaufen. Clubs leihen Schläger für 2 bis 5 Euro pro Session. Wenn du nach drei bis fünf Matches dabei bleibst: ein runder Einsteigerschläger, 360 bis 370 Gramm, weiches Gummi. Preis 50 bis 120 Euro. Marken: Head, Bullpadel, Adidas, Nox.
Hallen- oder Tennisschuhe mit seitlicher Stabilität funktionieren beide. Laufschuhe sind ungeeignet, weil sie bei schnellen Richtungswechseln wegrutschen. Spezielle Padel-Schuhe mit Fischgrätenprofil brauchst du erst für Outdoor-Plätze mit Sandbelag.
Sportbekleidung, wie du sie auch beim Laufen oder im Fitnessstudio trägst: T-Shirt, kurze Hose oder Leggings, Sportsocken. Eine Flasche Wasser nicht vergessen – Padel ist körperlich intensiver, als es von außen wirkt.
Eine Court-Stunde kostet in der DACH-Region 20 bis 40 Euro, geteilt durch vier Spieler ergibt 5 bis 10 Euro pro Person. Schläger-Leihe 2 bis 5 Euro. Pro Padel-Abend landest du bei rund 10 bis 15 Euro.
Padel-Levels gehen international von 1.0 (Einsteiger) bis 7.0 (Profi). Als Anfänger bist du 1.0 bis 1.5. Auf WirPadeln wählst du einfach Anfänger – du wirst nur mit Spielern auf ähnlichem Niveau gematcht.
Kurz: Nein, aber du darfst. Ein Anfängerkurs kostet 80 bis 150 Euro für fünf Einheiten und ist eine saubere Art, Technik aufzubauen. Wenn du kein Budget dafür hast, lernst du genauso gut, indem du regelmäßig mit anderen Anfängern spielst.
Ein Padel-Anfängerkurs mit einem Trainer ist eine gute Art, die Grundlagen sauber zu lernen. WirPadeln ist kein Ersatz dafür – es ist der Weg dahin oder danach.
In Wien, Berlin, München, Hamburg, Köln und Zürich kosten Padel-Kurse in der Regel 80 bis 150 Euro für fünf Einheiten. Viele Clubs bieten außerdem Schnupperstunden für 15 bis 25 Euro an. Wenn du Technik von Anfang an sauber lernen willst, ist das gut investiertes Geld – ein Trainer sieht deinen Griff, deinen Stand und deine Wandspiel-Position auf eine Art, wie du es selbst nicht siehst.
WirPadeln ist für den Moment danach gedacht – oder davor. Wenn der Kurs vorbei ist und du nicht weißt, mit wem du jetzt spielen sollst. Wenn du erst mal unverbindlich ausprobieren willst, ob Padel überhaupt dein Sport ist, bevor du 120 Euro in einen Kurs steckst. Wenn du zwischen den Kurs-Einheiten einfach öfter auf den Platz willst, weil man eine Rückschlagsportart nicht in fünf Stunden lernt, sondern in fünfzig.
Unser Tipp an jeden Einsteiger: Spiel die ersten zwei oder drei Matches über WirPadeln mit anderen Anfängern. Wenn du merkst, dass du dabei bleibst, buch einen Kurs bei einem lokalen Trainer, um Fehler früh auszubügeln. Danach zurück auf den Platz, so oft wie möglich. Padel lernt man durch Wiederholung – und die zählt, egal ob sie im Kurs oder im offenen Match passiert.
Die schwierigste Hürde beim Padel-Einstieg ist selten der Sport – es ist, drei andere Menschen zu finden, die am selben Abend Zeit, Lust und dasselbe Level haben. Genau das löst WirPadeln.
app.wirpadeln.com im Browser öffnen – keine Installation, kein Account nötig, um zu stöbern. Wien, Graz, Berlin, München, Zürich oder Hamburg auswählen.
Setze den Filter auf Anfänger. Du siehst dann nur Matches, bei denen auch andere Anfänger mitspielen – keine Profis, keine Fortgeschrittenen, niemand, der nach drei verschlagenen Bällen genervt ist.
Wähl ein Match mit freiem Platz und tritt bei. Du siehst Datum, Uhrzeit, Club und die anderen Spieler. Am Spieltag zehn Minuten vorher da sein, kurz vorstellen, spielen.
WirPadeln ist aktuell in sechs Städten in Österreich, Deutschland und der Schweiz verfügbar. Wähl deine Stadt und sieh direkt, welche Anfänger-Matches diese Woche offen sind.
Die aktivste Padel-Szene in der DACH-Region. Mehrere Clubs in und um Wien haben regelmäßig Anfänger-Matches auf WirPadeln.
Padel-Einstieg in der Steiermark. Kleinere Szene als Wien, dafür familiärer und überschaubar – gut geeignet, wenn du Anschluss suchst.
Eine der am schnellsten wachsenden Padel-Städte Deutschlands. Neue Hallen, viele Einsteiger, überwiegend spielbare Anfänger-Zeiten am Wochenende.
Münchens Padel-Szene wächst seit 2024 merklich. Wir zeigen dir alle offenen Anfänger-Matches der aktuellen Clubs im Raum München.
Padel lernen in Zürich. Die Schweizer Szene wächst, viele Anfänger-freundliche Clubs im Großraum – auf WirPadeln an einem Ort.
Padel im Norden. Hamburg hat eine wachsende Community von Einsteigern. Tritt einem offenen Match bei und lerne die Szene direkt am Platz kennen.
Die zwölf Fragen, die wir von Einsteigern am häufigsten hören – kurz und ohne Marketing beantwortet.
Padel ist eine Rückschlagsportart, die optisch zwischen Tennis und Squash liegt. Gespielt wird immer im Doppel, zwei gegen zwei, auf einem kleineren Platz (10 × 20 Meter) mit Glaswänden und Metallgittern, von denen der Ball zurückprallen darf. Der Schläger ist kürzer als ein Tennisschläger und hat Löcher im Schlagblatt. Gezählt wird wie beim Tennis (15, 30, 40, Satz). Die meisten Anfänger spielen schon beim ersten Besuch echte Ballwechsel.
Nein. Padel gilt als die am schnellsten zu erlernende Rückschlagsportart. Weil der Platz klein ist, der Schläger kurz und die Wände den Ball zurückbringen, kommst du als Anfänger deutlich schneller in längere Ballwechsel als beim Tennis. Die meisten Einsteiger haben nach zwei bis drei Stunden Spielzeit die Grundlagen drauf. Wichtig: Spiel am Anfang mit anderen Anfängern, nicht mit Profis.
Brauchen ist zu viel gesagt, aber empfehlen kann man ihn. Ein Kurs (80 bis 150 Euro für fünf Einheiten) gibt dir eine saubere Technik- Basis, die du allein nicht aufbaust. Du kannst genauso auch einsteigen, indem du mit anderen Anfängern spielst und dir Technik nach und nach holst. Viele Einsteiger kombinieren beides: erst ein paar offene Matches, dann ein Kurs, dann wieder ins Spielen.
Als absoluter Anfänger musst du gar keinen kaufen – Clubs leihen Schläger für 2 bis 5 Euro pro Session. Wenn du dabei bleibst: ein runder Einsteigerschläger (Form round), weich, 360 bis 370 Gramm. Einsteigermodelle von Head, Bullpadel, Adidas oder Nox liegen zwischen 50 und 120 Euro. Tropfen- und diamantförmige Schläger sind für Fortgeschrittene – als Anfänger verlierst du mit denen nur Kontrolle.
Tennisschuhe oder Hallenschuhe mit guter Seitenstabilität sind ideal. Laufschuhe sind nicht geeignet – sie geben zu wenig seitlichen Halt und du rutschst bei Richtungswechseln. Spezielle Padel-Schuhe mit Fischgrätenprofil brauchst du nur für Outdoor-Plätze mit Sandbelag.
Sportbekleidung, Hallenschuhe, eine Flasche Wasser. Schläger und Bälle leihst oder kaufst du im Club. Keine Mitgliedschaft, kein Verein, kein Startpaket. Im Einstieg ist Padel günstiger als Tennis oder Golf.
Das international übliche Padel-Level-System geht von 1.0 (kompletter Anfänger) bis 7.0 (Profi). Als echter Einsteiger bist du 1.0 bis 1.5, nach fünf bis zehn Spielstunden etwa 2.0. Auf WirPadeln wählst du einfach Anfänger und das System matcht dich mit Spielern auf ähnlichem Niveau. Kein Test, keine Einstufung, kein Ranking-Druck.
Auf WirPadeln: Stadt wählen, Level auf Anfänger filtern, einem offenen Match beitreten. Du siehst alle aktuellen Anfänger-Matches in Wien, Graz, Berlin, München, Zürich und Hamburg mit Club, Datum, Uhrzeit und Anzahl freier Plätze. Kein WhatsApp-Gruppen-Suchen, keine Vereinsmitgliedschaft.
Ja – genau dafür ist WirPadeln gemacht. Du trittst einem bestehenden Match bei, bei dem andere Spieler einen vierten Mitspieler suchen. Du musst niemanden mitbringen. Am Platz lernst du die anderen drei kennen, spielt zusammen und gehst wieder. Viele aktive Spieler haben so ihre Padel-Runde aufgebaut.
Zwei gegen zwei im Doppel. Aufschlag von unten, diagonal ins gegnerische Feld, mit einem Aufprall am Boden davor. Der Ball darf nach dem Bodenaufprall von den eigenen Wänden zurückkommen. Der Ballwechsel läuft weiter, solange der Ball nicht zweimal auf dem Boden aufkommt oder ins Aus fliegt. Zählweise wie im Tennis: 15, 30, 40, Spiel. Sechs Spiele ergeben einen Satz.
Eine Court-Stunde in der DACH-Region kostet meist 20 bis 40 Euro, je nach Stadt, Tageszeit und Halle oder Outdoor. Geteilt durch vier Spieler ergibt das 5 bis 10 Euro pro Person pro Stunde, plus eventuell 2 bis 5 Euro Schläger-Leihgebühr. Pro Spielabend liegst du als Anfänger bei rund 10 bis 15 Euro.
Ja, WirPadeln ist vollständig kostenlos. Keine Mitgliedschaft, keine Abonnements, keine Buchungsgebühren. Du zahlst nur die Court-Miete direkt beim Club, wie alle anderen Spieler auch. WirPadeln verdient nichts an deiner Buchung – der Sinn der Plattform ist, dich mit anderen Padel-Anfängern zusammenzubringen.
Kein Kurs nötig, kein Verein, kein Equipment. Nur du, ein geliehener Schläger und drei andere Anfänger in deiner Stadt. Kostenlos.